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Wedding/Oslo - Berlins älteste LG

Halbfinale leichtfertig verschenkt ....

Dass die Mannschaft auch beim 42. Ewald Regely Gedächtnisturnier das Zeug dazu gehabt hätte, zumindest das Halbfinale zu erreichen, zeigte sie in Ansätzen immer wieder, vergab diese Möglichkeit aber durch zu pomadiges Auftreten nach dem Auftaktspiel, welches nach Rückstand gegen die traditionell engagierte LG Kreuzberg noch beeindruckend mit 2:1 gedreht wurde. Dann setzte aber der Schlendrian ein. Konnte man das 1:3 gegen die starke LG Marzahn noch nachvollziehen, waren das 2:2 gegen heute limitierte Neuköllner wie auch das 1:1 gegen unter ihren Möglichkeiten bleibende Weißenseer getrost als Genickbrecher bezeichnen. Da nutzte es am Ende auch nicht mehr, dass man sich für die letzten beiden Spiele gegen die bärenstarke LG Zehlendorf/Steglitz und die Newcomer von der LG Tempelhof besonders gut präsentierte, da die Erfolge gegen die Zehlendorfer (2:1) und Tempelhof (3:1) zwar Punktgleichheit mit der LG Marzahn erbrachte, am Ende aber eben diesen infolge deren besseren Torverhältnisses das Halbfinale bescherte. So bleibt am Ende nur ein guter 5. Platz, der aber insgesamt nicht ganz zufriedenstellen dürfte. Während die LG Treptow das erste Halbfinale gegen die LG Marzahn nur im Penaltyschießen für sich entschied, bezwang die LG Zehlendorf/Steglitz die LG Reinickendorf in einem torreichen und unterhaltsamen Match mit 3:2. Die unterlegene LGR sicherte sich dann aber ihrerseits den dritten Platz im Penaltyschießen gegen nervenschwache Marzahner. Das Finale zwischen Zehlendorf/Steglitz und Treptow sah dann nach engem Spiel mit den Treptowern einen etwas glücklichen, wenn auch letztlich verdienten Sieger. Der kurz vor Spielende vermeintlich erzielte Ausgleich der Zehlendorfer fand nach kurzen kleineren Diskussionen sicher zu Recht keine Anerkennung, auch wenn der Ablauf der Entscheidungsfindung insgesamt unglücklich wirkte. Unter Berücksichtigung des Fairplaygedankens hätten aber auch andere Verhaltensweisen an dieser Stelle dem Gedanken und der Wertevorstellung, die mit diesem Turnier zu verbinden sind, nicht geschadet. Die drei amtierenden Schiedsrichterinnen Franziska Koch, Sabrina Frischmuth und Alexa Wiechel machten insgesamt einen guten Job und verteilten nur eine einzige Zeitstrafe während des gesamten Turnierverlaufs. Unsere Glückwünsche gehen an die Treptower, die nun im nächsten Jahr für Turnier und Festveranstaltung die Verantwortung tragen. Letztere fand heute im Hotel Park Inn statt und fand mit etwa 240 Teilnehmern vernehmbar zufriedene Gäste. Durch die Veranstaltung führten Christoph Beblik und Jonas Tylewski von der LGR sehr gekonnt und auch das Speisenangebot überzeugte zumindest viele der Teilnehmer. Nach der Siegerehrung, die vom Präsidenten des Berliner FV, Bernd Schultz, und vom Vorsitzenden des SRA, Bodo Brandt-Chollé, durchgeführt wurde, gab es leider fast eine Stunde Leerlauf, bevor die Verleihung der Goldenen Pfeife an das Redaktionsteam der Kreuzberger Trillerpfeife, ein begeisternder Showact eines Bartenders und die Verlosung von drei Sonderpreisen die Gäste wieder in den Saal zogen. Nun konnte dann etwa um 22:00 Uhr endlich der Discjockey loslegen, dem es schlussendlich auch gelang, die Gäste zum Tanzen zu bringen. Auch eine Polonäse sorgte für überragende Stimmung. Dass um 1:02 Uhr der Schlusspfiff ertönte, überraschte zwar, konnte aber den Eindruck einer als Fazit doch gelungenen Gesamtveranstaltung nicht schmälern. AM

 

LG Wedding/Oslo beim 42. ERT

Programmheft des 42. ERT als Download

Erfolgreiche Titelverteidigung ....

Das 41. Ewald Regely-Gedächtnisturnier ist gespielt und der Sieger 2016 heißt erneut Wedding/Oslo. Im ersten Spiel wurde die LG Pankow mit 3:0 bezwungen, doch allzu eindeutig war hier der Spielverlauf. Offenbar war man dann zunächst etwas zu leichtsinnig, denn man benötigte schon einen Weckruf in Form eines Gegentreffers, um im nächsten Vergleich gegen die LG Neukölln letztlich aber verdient mit 3:1 die Oberhand zu behalten. Das 1:0 gegen die LG Weißensee war dann schon hart erstritten, da der Kontrahent stark verteidigte und immer besser ins Turnier kam. Eine ganz enge Kiste war dann das 1:0 gegen die LG Zehlendorf/Steglitz, doch man hatte das Glück des Tüchtigen und die vorzeitige Qualifikation für das Halbfinale auch ein wenig erzwungen und somit verdient. Vielleicht war sich die Mannschaft nun aber zu sicher, und so folgte die Bestrafung sofort. Mit 0:2 musste man sich der LG Marzahn geschlagen geben. Im Halbfinale lag unser Team, das durch die vorangegangene Niederlage nur noch den zweiten Platz in ihrer Gruppe B belegt hatte, dann gegen die LG Reinickendorf als Sieger der Gruppe A wieder 0:1 zurück, ehe die etwas reifere Spielanlage um den nunmehr immer stärker auftrumpfenden Firat Yildirim, der eigentlich auch auffälligster Akteur auf dem Parkett war, schlussendlich das Spiel drehte, um mit 3:1 ins Finale einzuziehen. Im zweiten Halbfinale rang die LG Tempelhof als Gruppenzweiter der Gruppe A die LG Zehlendorf/Steglitz, die in unserer Gruppe B den ersten Platz belegt hatte, nicht ganz unverdient mit 1:0 nieder. Sichtlich angeschlagen von dieser Niederlage konnten sich die Zehlendorfer dann im anschließenden Penaltyschießen um den dritten Platz nicht mehr entscheidend konzentrieren und unterlagen auch dort der LG Reinickendorf mit 2:3. Das Finale über eine Spielzeit von zweimal acht Minuten sah uns zunächst in Führung, doch die LG Tempelhof konnte postwendend zum Pausenstand von 1:1 ausgleichen. Doch das Halbfinale hatte unseren Gegner sichtbar sehr viel Kraft gekostet. Auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer zum 2:3 konnte bei ihnen somit keine weiteren Kräfte mehr freisetzen, so dass unsere Mannschaft völlig verdient mit 5:2 das Finale gewinnen konnte. Auch das Auftreten unserer Mannschaft war heute vorbildlich und hatte die zahlreichen Glückwünsche nach Turnierende wirklich gerechtfertigt.

Unsere Glückwünsche gelten der erfolgreichen Mannschaft um Trainer Metin Ucar, Co-Trainer Abdul Afu Katerji und Betreuerin Cordula Tilgner, die folgenden Spielern das Vertrauen schenkten: 1 Dennis Bartel, 2 Firat Yildirim, 3 Mark Hausen, 4 Cihan Girgin, 5 Sercan Demirci, Jason Schumann, 8 Tom Channir, 10 Deniz Aylin Acur und 14 Abbas Sabra.

Auch die Kinderecke in der Halle, betrieben von André Köhler, Lukas Schäfer und Ahmet Yavsan in dessen Spielpausen, war ein voller Erfolg. Unsere Helfer Andreas Nowicki, Horst Tscherner, Andreas Reinwand, Günter Stolinski, Stefan Papp, Yasar Gözüdok, Holger Roß, Jana Hähnlein, Gökhan Yigitbas, Kai Janßen, Gholam-Reza Sorkhi, Kay-Marc Hänchen, Philipp Schrepel und Felix Langhoff sorgten zudem rund um das Turnier für einen ordnungsgemäßen Ablauf (Aufbau, Sanitätsdienst, ORGA und Abbau).

Überragendes Lob verdienen jedoch Karlheinz Lubjuhn und Oliver Nitschke, die nicht nur die Hauptarbeiten bei der ORGA der Turnierveranstaltung verrichteten, sondern auch hauptverantwortlich für das tolle Gelingen der Festveranstaltung, die ab 19:00 Uhr im Hotel Scandic durchgeührt wurde, zu nennen sind.

Vergessen wollen wir aber auch nicht unsere Lehrgemeinschaftsmitglieder Jana Hähnlein und Ebru Sönmezer (Einlass, ORGA), Deniz Aylin Acur (Moderation) sowie Maximilian Stern (ebenfalls Moderation) [836 KB] , den JLK und die FG 2 (Garderobe), die uns abends bei der Festveranstaltung unterstützt haben. Alle haben zum guten Gelingen eines wieder einmal sehr schönen Tages beigetragen.

 

Programmheft des 41. ERT als Download

Sieger des 41. ERT - Wedding/Oslo

ovlnr: Mark Hausen, Sercan Demirci, Deniz Aylin Acur, Firat Yildirim, Tom Channir, Trainer Metin Ucar, Betreuer Ilhan Dündar uvlnr: Co-Trainer Abdul Afu Katerji, Jason Schumann, Cihan Girgin, Abbas Sabra, Betreuerin Cordula Tilgner liegend: Dennis Bartel

Die Turnierschiedsrichter

vlnr: Thorsten Lange, Gerrit Nobiling und Christian Braun

Erinnerungspokal des Siegers 2016

offizielle Auslosung der Geschenke am 12.01.2016

vlnr: Kai Janßen (LG Neukölln, Turnierstatistik), Maximilian Stern (LG Marzahn, Moderator der Festveranstaltung), Karlheinz Lubjuhn (LG Wedding/Oslo, ORGA-Team) und Deniz Aylin Acur (LG Wedding/Oslo, Moderatorin der Festveranstaltung).

Unsere Mannschaft bei der Siegerehrung im Scandic

Showact - Michael Jackson

sponsored by BKL Fleisch- und Wurstwaren GmbH

41. ERT - 30.01.2016

Triumph beim 40. Ewald-Regely-Turnier ....

Der Sieger des Jubiläumsturniers, nämlich des 40. Ewald-Regely-Gedächtnisturniers, heißt in diesem Jahr LG Wedding/Oslo, die älteste Lehrgemeinschaft unserer Stadt. Zusammenfassend völlig verdient setzte sich unsere neu von Teamchef Metin Ucar zusammengestellte Mannschaft nach einem schon am Vorsonntag eher unglücklichen zweiten Platz beim Pfeifencup in Hohen Neuendorf heute durch und bot dabei teilweise höchst ansehnlichen Fußball. Einem 3:0 im Auftaktspiel gegen den Titelverteidiger und zweifachen Gewinner LG Weißensee folgte ein 4:0 gegen die ewig starke, aber suboptimal besetzte LG Reinickendorf. Mit ebenfalls klarem 4:0 wurde dann der zuletzt treue Rivale LG Kreuzberg in die Schranken verwiesen. Dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen und taktische Glanzleistungen eben auch gegen einen scheinbar auf der höchsten Wolke sitzenden Gegner jederzeit möglich sind, dafür sorgte die LG Zehlendorf/Steglitz, die uns mit 3:0 bezwang und dabei deutlich aufzeigte, dass man in allen restlichen Spielen konzentrierter sein muss, um das gesteckte Ziel des ersten Turniersieges überhaupt erreichen zu können. Irgendwie schien ein Bruch in der Mannschaft, denn auch gegen eine technisch keineswegs überzeugende Mannschaft der LG Neukölln reichte es im Folgevergleich nur zu einem 1:1. Doch augenscheinlich fruchteten die Ansprachen, die zwischenzeitlich vom Teamchef an die Mannschaft gerichtet wurden, denn im letzten Gruppenspiel wurde die LG Spandau nach frühem Rückstand noch mit 5:1 besiegt. Durch den Sieg im direkten Vergleich mit der LG Weißensee (auch unser Torverhältnis wäre besser gewesen, hätte aber letztlich nichts bewirkt) belegte man in der Vorrundengruppe A den ersten Platz und musste sich nun im Viertelfinale mit der LG Pankow auseinandersetzen. Diese war wohl bereits ans Limit gegangen und leistete beim 7:1 unserer Mannschaft nur wenig Widerstand. Im Halbfinale wartete nun erneut die LG Zehlendorf/Steglitz, die ihrerseits die LG Treptow bezwungen hatte. Erinnerungen an die Taktik der Deutschen Weltmeistermannschaft von 1954 wurden wach und man hoffte darauf, nun ebenfalls gegen einen Gegner, gegen den man in der Vorrunde klar verloren hatte, obsiegen zu können. Letztlich gelang dies mit 4:2 überzeugender, als es das Ergebnis ausdrückt, denn nach einer Führung mit 3:0 wähnte man sich kurzzeitig schon wieder zu sicher und ließ zwei schnelle Gegentreffer zu. Da die LG Neukölln als Gruppenvierter der Gruppe A im Viertelfinale den Gruppensieger der Gruppe B, die LG Tempelhof, souverän besiegt und auch im Halbfinale einen Rückstand mit 0:4 gedreht und im Penaltyschießen gewonnen hatte, galt es nun im Finale, das 1:1 aus der Vorrunde vergessen zu machen. Dies gelang absolut überzeugend und nach dem 5:0 im Finale brachen alle Dämme. Viele Tore im heutigen Turnier wurden wirklich sehr gut herausgespielt, teilweise wurde klasse kombiniert und auch das Auftreten unseres Teams war mit Ausnahme eines Foulspiels im Vorrundenspiel gegen die LG Neukölln insgesamt vorbildlich. Heute dürfen wir etwas stolz und dennoch voller Demut zur Abendveranstaltung gehen und den Abend als etwas Besonderes genießen. AM

 

Sieger beim 40.ERT

Sieger beim 40. Ewald Regely-Turnier 2015

Wir bedanken uns bei unserem neuen Sponsor (siehe Kontextspalte links) für die schicken Trainingsanzüge!

Zum 39. in völlig neuem Gewand ....

Durch den Wechsel auf der Position des Mannschaftsverantwortlichen, die nun Metin Ucar innehat, hatte sich das Gesicht der Mannschaft erheblich verändert. Dies war auch zwingend erforderlich, da das Team dringend jüngere Mitspieler benötigte. Der Weg wird nun konsequent bestritten und das Team lediglich vereinzelt um ältere Kameraden ergänzt. Der Auftritt beim 39. war aus den dargelegten Gründen schon beeindruckend, denn die Mannschaft erreichte das Viertelfinale und schied nur unglücklich nach einem 1:1 im anschließenden Entscheidungsschießen gegen die LG Zehlendorf/Steglitz aus. Dennoch konnte man gerade mit dem Auftreten unserer jungen Garde sehr zufrieden sein.

38. Regely ohne Erfolg ....

Leider konnten wir in diesem Jahr nicht an die gewohnten Erfolge anknüpfen. Ohne spielerischen Zusammenhalt und ohne großes Engagement gelang zwar im ersten Spiel gegen Zehlendorf/Steglitz noch ein 1:1, doch die anschließenden Spiele gegen Kreuzberg (1:3), Reinickendorf (0:4), Treptow (1:2) und Neukölln (0:6) gingen allesamt verloren. Da nutzte auch das abschließende 5:3 gegen City-Nord wenig, denn das Viertelfinale lief seit Jahren erstmalig ohne die älteste LG Berlins. Dem neuen Mannschaftsleiter Oli war es immerhin gelungen, das Team zu verjüngen, was wiederum auch nicht so schwer war. Fakt jedenfalls ist, dass mit den Altgedienten auch die Erfolge gehen, aber die Jugend sollte nun unsere Zukunft sein.

2.Platz beim 37. ERT - Gelungene Festveranstaltung

Wieder wurde der Turniersieg nur knapp verpasst, doch im diesmal souverän erreichten Finale wurden unserer Mannschaft arg deutlich durch ein 2:5 von dem verdienten Sieger LG Weißensee die Grenzen aufgezeigt. Zu spiel- und lauffreudig präsentierte sich der Sieger, um ernsthaft gefährdet zu werden, obwohl deren frühe Führung, die das erste Gegentor für uns im gesamten Turnier darstellte, noch durch Hüseyin Özkaya ausgeglichen werden konnte. Schnell allerdings zog der Kontrahent dann auf 4:1 davon, ehe Tom Channir auf 2:4 verkürzen konnte. Der erneute, nur kurz auf sich wartende Gegentreffer durch den nach unserer Auffasung besten Spieler des Turniers, Martin Schwemin, beendete dann zu Recht die Hoffnungen der ewig Optimistischen. Mit vier Siegen hatte sich unser Team, bestehend aus den Torleuten Oliver Nitschke und Dennis Bartel, sowie aus den Feldspielern Matthias Poel, Christian Braun, Alexander Molzahn, Michael Steinke, Hüseyin Özkaya, Tom Channir und Metin Ucar, für das Halbfinale qualifiziert. Zunächst wurde die LG Pankow durch zwei Treffer von Christian Braun und einen von Matthias Poel bezwungen. Jeweils mit 1:0 und durch Tore von Matthias Poel wurden die LG City-Nord und der Fußballkreis Jüterbog-Luckenwalde besiegt. Das 3:0 gegen das Frauenteam durch Tore von Michael Steinke, Hüseyin Özkaya und Christian Braun bildete den Schlusspunkt der Vorrunde. Im Halbfinale wartete der ewige Kontrahent aus Reinickendorf. Wieder einmal stand es nach einem von gegenseitigem Respekt geprägten Spielverlauf und Chancen auf beiden Seiten 0:0. Immerhin wurde durch beide Teams sogar ein Penalty vergeben. Im Entscheidungsschießen ließ Oliver Nitschke keinen Treffer zu und Hüseyin Özkaya brachte uns verdient ins Finale. Erstmals konnte ein Entscheidungsschießen gegen Reinickendorf gewonnen werden. Chancenlos im Finale wurde anschließend dem Sieger fair zum verdienten Turniersieg gratuliert. Wir jedoch werden einen weiteren Anlauf nehmen und auch im nächsten Jahr erneut versuchen, zum ersten Mal die durch uns gestiftete Trophäe zu gewinnen.

Auf der abendlichen Festveranstaltung, die perfekt durch die LG Treptow organisiert war, waren wir diesmal zwar ganz gut, aber nicht so zahlreich wie gewohnt vertreten. Dort konnten wir Pokal und Medaillen für den zweiten Turnierplatz von insgesamt 16 Mannschaften entgegennehmen. Zusätzlich wurde Christian Braun als bester Ü30-Spieler des Turniers mit dem Wanderpokal, der ebenfalls durch unsere LG gestiftet worden war, ausgezeichnet. Fairstes Team wurde in diesem Jahr die LG Pankow. AM

2. Platz beim 37. ERT 2012

Bester Ü30-Spieler beim 37.ERT - Christian Braun

Turniersieg knapp verpasst

Dabei hatte alles so gut begonnen. Mit 5:0 wurde die LG Pankow bezwungen und gegen die traditionell starke LG Kreuzberg 2:2 nach einer 2:0 Führung gespielt. Doch leider gab es bereits zu diesem Zeitpunkt zwei Verletzte zu beklagen, denn LG-Leiter Alexander Molzahn, der später noch fatal ins Geschehen eingreifen sollte, erlitt ohne Absicht eines Gegenspielers nach wenigen Minuten im ersten Spiel nach nur zwei Minuten einen doppelten Rippenbruch und der auffälligste Individualist, Hüseyin Özkaya, einen Zehenbruch im zweiten Match. Doch Hüsi biss sich durch und durch eine nach ängstlichem und schwachem Beginn konzentrierte und gute Leistung, gemessen an der allgemein vorherschenden Leistungsfähigkeit aller Akteure bei diesem Schiedsrichterturnier, distanzierte man die LG Neukölln diesmal deutlich mit 3:0. Dabei hätte es der Turniermodus sogar zugelassen, dass man bei einer Niederlage wegen des zuerst bei Punktgleichheit zählenden direkten Vergleichs ausgeschieden wäre. Nun wartete das Viertelfinale gegen die LG Charlottenburg und auch hier zeigte man dem Gegner mit 3:0 deutlich die Grenzen auf. Im Halbfinale gegen die LG Zehlendorf/Steglitz stand diese spielerisch unauffällige Mannschaft allerdings geschickt und stets kompakt und ließ quasi wie auch im Turnierverlauf zuvor kaum eine Möglichkeit zu. Als Christian Braun zu Recht knapp zwei Minuten vor dem Ende auch noch mit Zeitstrafe vom Feld musste, galt es nur noch, sich ins Entscheidungsschießen zu retten. Dort verwandelten Hüseyin Özkaya und Matthias Poel sicher, bevor uns der dritte Strafstoß, da Oliver Nitschke einen Strafstoß der Zehlendorfer parieren konnte, verdient ins Finale bringen sollte. Da Christian nicht schießen durfte und ansonsten niemand wollte, übernahm der LG-Leiter selbst die Verantwortung, scheiterte jedoch an der Latte, obwohl er eigentlich vorhatte, den Ball in eine der Ecken zu schieben. So kam es, wie es kommen musste. Nachdem Hüsi auch seinen zweiten Strafstoß verwandelte, scheiterte Matthias Poel am über das gesamte Turnier starken Keeper des Gegners und wir waren raus. Eigentlich war viel mehr drin, aber es sollte halt nicht sein. Im Spiel um Platz 3 drehte man dann einen 0:1 Rückstand in ein 2:1 und sicherte sich so ungeschlagen noch einen Platz auf dem Treppchen. Unsere 15 Tore verteilten sich auf Hüseyin Özkaya 6, Michael Steinke 3, Caner Ilci 2, Wassilios Panagopoulos 1, Matthias Poel 1, Tom Channir 1 und Christian Braun 1. Obschon Hüsi auch sechs Treffer erzielt hatte, wurde auf der Abendveranstaltung, auf der wir wieder gut vertreten waren, ein anderer Spieler der LG Kreuzberg mit ebenfalls sechs Treffern als bester Torschütze ausgezeichnet. Für mich war er zudem an diesem Tag eindeutig bester Spieler im gesamten Turnier. So werden wir auch im nächsten Jahr einen neuen Anlauf nehmen, um das Turnier erstmalig zu gewinnen.

3. Platz beim Regely-Gedenkturnier 2011

ovlnr Hüseyin Özkaya, Michael Steinke, Matthias Poel, Wassilios Panagopoulos, Bundestrainer Andreas Nowicki uvlnr Caner Ilci, Tom Channir, Dennis Bartel, Oliver Nitschke, Alexander Molzahn, Christian Braun

Arg enttäuscht war Bundestrainer "Lotto", als 32 Sekunden vor Spielende der erste Gegentreffer im gesamten Turnier dazu führte, dass im Viertelfinale Endstation war. Ausgerechnet gegen die LG Neukölln, gegen die man bereits im Vorjahr genau wie in diesem Jahr mit 0:1 unterlag, und die vor diesem Match in den anderen Spielen wenig auffällig agiert hatte. Dabei spielte unser Team, das nach kurzfristigen Absagen von Gholam-Reza Sorkhi und Wassilis Panagopoulos geschwächt schien, mit Oliver Nitschke im Tor, Hüseyin Özkaya, Matthias Poel, Christian Braun, Lindon Aliti, Fabio Flanderka, Ricardo Riecke, Michael Steinke, Metin Ucar und Ali Dindar eine sensationelle Vorrunde, in welcher man zehn von möglichen zwölf Punkten holte. Einem 1:0 gegen die LG Zehlendorf/Steglitz mit Manuel Gräfe nach Tor von Michael Steinke folgte mit einem 0:0 gegen die LG Tempelhof ein Kick mit vielen Chancen, die nicht genutzt wurden. Den Sieger aus dem Jahre 2008, die LG Treptow, bezwang man anschließend überraschend klar mit 3:0 nach Toren von Matthias Poel, Christian Braun und Hüseyin Özkaya. Auch das Allstar-Team um Luis Bass wurde im letzten Gruppenspiel nach Treffer von Lindon Aliti mit 1:0 besiegt. Das Team wollte mehr und hatte auch die Chancen hierzu. Mit Jörg Kurke war das Tor der Neuköllner jedoch wie vernagelt. Es bleibt aber insgesamt die seit Jahren beste Leistung zu berichten, die mit Platz 5 belohnt wurde. Das Halbfinale hatte das Team eigentlich verdient, aber Grund für Enttäuschung gab es nun wahrlich nicht. AM

Ewald-Regely-Gedenkturnier 2010